Lange Zeit prägten graue, quaderförmige Gehäuse Industrie, Maschinenbau und Infrastruktur. Diese Bauform ist weiter gefragt, da sie robust, platzsparend und vielseitig einsetzbar ist. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen verändert: Design, Haptik und Bedienbarkeit spielen heute eine zentrale Rolle -dort, wo Elektronik sichtbar und regelmäßig genutzt wird.
„Ein Gehäuse ist heute weit mehr als eine schützende Hülle“, sagt Mathias Bünte von BOPLA. „Es wird zum sichtbaren Teil des Produkts und zum Träger von Marken-und Produktwerten. Gerade bei komplexer Technik gewinnt das äußere Erscheinungsbild an Bedeutung.“
Vom Schutzgehäuse zum User-Interface
Getrieben wird diese Entwicklung durch moderne Bedienkonzepte aus der Consumer-Elektronik. Gehäuse fungieren zunehmend als dreidimensionales User-Interface. Neben Tastern, Schaltern und Anzeigeleuchten werden digitale Komponenten wie Touch-Displays, Sensoren, Lichtelemente oder Antennen integriert.
BOPLA entwickelt Gehäuse, die diese Anforderungen erfüllen und zugleich die Farb- und Formensprache der Marke aufnehmen. So lassen sich auch industrielle Geräte, etwa Steuerungen in Land- oder Baumaschinen, in ein ganzheitliches Markenerlebnis integrieren.
Material- und Fertigungsvielfalt
Diese Vielfalt basiert auf einem breiten Spektrum an Fertigungs- und Bearbeitungstechnologien. Neben Kunststoff-Spritzguss, Aluminiumprofil-, Aluminiumdruckguss- und Stanzbiegetechnik setzt BOPLA auch auf additive Verfahren wie 3D-Druck.
Auch bei Oberflächen und Farben sind individuelle Lösungen möglich. Die hohe Fertigungstiefe ermöglicht Bearbeitung, Beschichtung, Lackierung, Bedruckung und Systemintegration aus einer Hand.
„Wir können sowohl große Serien als auch kleine, exklusive Stückzahlen realisieren“, so Bünte. „Von der Gehäusebearbeitung bis zur Integration elektronischer Komponenten entstehen Lösungen, die exakt auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind.“